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Burgunderflaschen im Online-Shop des Reis Flaschengroßhandels

Was kennzeichnet eine Burgunderflasche?

Burgunderflaschen, Renanaflaschen, Breganzeflaschen – nicht nur beim Schlendern durch die Weinregale eines Supermarktes stellt man fest, dass es ganz schön viele verschiedene Flaschenformen gibt. Und auch bei Farbe oder Mündung gilt: In der Regel ist keine Eigenschaft einer Flasche willkürlich. Genauso wie für Champagnerflaschen, Schlegelflaschen oder Bordeauxflaschen gilt das auch für Burgunderflaschen. Zumeist findet man sie mit dunklem Glas und kurzem Hals sowie in einer dickbauchigen Form, die eine leichte Wölbung im Flaschenboden aufweist. Und das alles aus guten Gründen. Warum also sieht die Burgunderflasche aus, wie sie aussieht?

  • Glas: Das Glas der Burgunderflaschen ist in den meisten Fällen eher dunkel. Brauntöne, die beinahe schwarz wirken, sind sehr verbreitet. Aber es gibt auch gelb-grünliche Noten und ganz durchsichtige Variationen zu kaufen. Wie bei nahezu allen Getränken werden die Farbnuancen auch hier zugunsten des UV-Schutzes gewählt. Licht kann – vor allem bei einer langen Lagerungsdauer – eine schädliche Wirkung auf Wein haben, wozu auch ein frühzeitiges Verderben zählt. Umso dunkler die Flasche ist, desto effizienter ist auch der Schutz vor negativen Auswirkungen des UV-Lichtes.
  • Einbuchtung im Flaschenboden: Während diese Wölbung bei Champagnerflaschen der Druckregulierung dient, hat sie bei Weinen ohne Kohlensäure einen anderen Effekt: In den somit am Flaschengrund entstehenden Rillen sollen sich eventuell auftretende Schwebstoffe in Form von Ablagerungen sammeln. In Folge werden sie beim Einschenken nicht mit ins Glas gegossen. Zudem lässt sich ein Wein durch diese Form besonders eindrucksvoll präsentieren, indem er von unten mit der Hand gegriffen wird. Die Flaschen wirken dadurch bei gleicher Füllung größer und beeindruckender.
  • Kurzer Hals, kaum "Schultern" und eine dickbauchige Flaschenform: Ebenso wie die Farbe des Glases verleiht auch die Form der Flasche einen bestimmten Wiedererkennungswert. Sie verrät Winzern und Weinkennern auf einen Blick, welche Weinart sich mit hoher Wahrscheinlichkeit im Gefäß befinden wird. Die Form bietet sich dafür an, aus schwerem Glas produziert zu werden und somit eine ideale Verpackung für hochwertige Weine zu sein. Einen direkten Einfluss von der Form auf die Qualität gibt es aber nicht.

Burgunderflaschen wurden – ganz dem Namen nach – ursprünglich vor allem für weiße und rote Burgunderweine verwendet. Von der bekannten französischen Weinanbauregion Burgund aus eroberte die Flasche vor allem ab den 1980er Jahren nach und nach die ganze Welt. Dies ist mitunter auf die wachsende Beliebtheit der Chardonnays zurückzuführen, die ebenso aus Burgund stammen. Aber auch auf die schicke Flaschenform, die ansehnlich und stilvoll erscheint. Heute werden Rebsorten aus verschiedenen Regionen dieser Welt in die formschönen Behältnisse gefüllt. Noch dazu sind sie durch die weite Verbreitung gängig in der Produktion und deshalb mit geringeren Kosten verbunden als eine Eigenkreation.

In welchen Größen sind Burgunderflaschen erhältlich?

Handelsüblich ist die Füllmenge von 750 ml für Weinflaschen – das wurde 1977 durch eine Norm innerhalb der EU festgelegt. In unserem Online-Shop finden Sie aber eine große Auswahl an Burgunderflaschen mit verschiedenen Füllkapazitäten und Flaschengrößen. Dazu zählen neben der klassischen Variation mit 750 ml auch:

  • 375 ml
  • 1500 ml
  • 3000 ml
  • 5000 ml


Sind Sie eher auf der Suche nach kleinen Probierflaschen oder möchten lieber auf eine außergewöhnliche Riesenflasche setzen? Unser Tipp: Wenn Sie sicher sind, dass alle Gäste den gleichen Wein trinken möchten, eignen sich große Flaschen, sogenannte Magnumflaschen – nicht nur als optisches Highlight. Diese sind immer ein schönes Geschenk oder auch als Vase in ihrer dekorativen Funktion nicht zu unterschätzen.

     Wie lagert man eine angebrochene Flasche                                 Burgunderwein?

Oft braucht es längst keine ganze Flasche Wein für einen schönen Abend. Aber kaum deckt man den Tisch ab, stellt man sich jedes Mal die Frage, wie der angebrochene Wein am besten aufbewahrt wird und wie lange er sich wohl hält. Ideal ist es immer, wenn der Wein am Tag der Öffnung leergetrunken wird, aber auch wenn das nicht möglich ist, gibt es Lösungen – und zwar nicht die, ihn wegzuschütten.

Als Verschlussart für die Flasche sollte Kork oder alternativ ein spezieller Weinverschluss zur Abdichtung gewählt werden. Danach empfiehlt sich die Lagerung im Kühlschrank. Der ansonsten eindringende Sauerstoff ist für die Geschmacksveränderungen verantwortlich und ist deshalb bestmöglich zu vermeiden. Aus diesem Grund gilt auch: Je mehr Rest noch vorhanden ist, desto länger ist die erwartete Haltbarkeit. Um möglichst wenig Sauerstoff bei der Verpackung miteinzuschließen, empfiehlt sich das Umfüllen in eine kleinere Glasflasche. Deshalb reifen Weine in großen Flaschen auch langsamer – manche sagen auch besser. Im Verhältnis steht ihnen weniger Sauerstoff zur Verfügung.

Wie lange ist Wein in Burgunderflaschen haltbar?

Nun zur Haltbarkeit angebrochener Weine: Einen Rotwein, dem nur wenig entnommen wurde und der anschließend schnell luftdicht verpackt in den Kühlschrank wandert, kann man bestenfalls noch nach einer Woche genussvoll trinken. Einen kleinen Rest Weißwein hingegen sollten Sie spätestens am nächsten Tag verzehren.

Burgunderflaschen – Immer eine gute Idee

Ob nun privat zum ersten Mal ein Wein hergestellt wird oder Sie ein erfahrener Winzer sind – bei uns haben wir das Sortiment und den Flaschentyp für Ihre Zwecke. Neben dem idealen Glasbehältnis für Ihren Burgunder haben wir auch diverse andere Flaschenvariationen: Champagnerflaschen, Bordeauxflaschen, Schlegelflaschen, Bocksbeutel… Schauen Sie sich um. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, melden Sie sich gerne bei uns!